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Lichtimmissionen

Künstliches Licht beeinflusst den Organismus, das Verhalten und die Psyche von Mensch und Tier. So beruht ein Teil unserer Hormonproduktion auf dem tageszeitlichen Wechsel von Licht und Dunkelheit.


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Hell-Dunkel-Rhythmus
    Wenn der Hell-Dunkel-Rhythmus über längere Zeit gestört wird, wird der Mensch krank und nachtaktive Tiere verändern ihr Verhalten. Pflanzen blühen früher als üblich und können so dem Frost zum Opfer fallen. Ausserdem verpufft alles Licht, das in die Atmosphäre und den Weltraum abgestrahlt wird, ungenutzt und verursacht unnötige Kosten.
     
  • Was tun?
    (Gemeinde-)Behörden sollten den Aspekt der Lichtimmissionen einbeziehen, wenn es um die Prüfung von Baugesuchen, Leuchtreklamen, Strassen- und Platzbeleuchtungen usw. geht. In der Planungsphase ist es meist ohne Zusatzkosten möglich, zusätzliche Lichtimmissionen zu vermeiden.
     
  • Die beiden zentralen Grundsätze lauten:
    - Licht nicht direkt über die Horizontale hinaus abstrahlen
    - Licht als Selbstzweck vermeiden

Konzept und Merkblatt der Zentralschweizer Umweltdirektionen

Umwelt und Energie (uwe)
Abteilung Energie und Imissionen

Libellenrain 15

6002 Luzern

Standort

 
Öffnungszeiten

08.00 bis 12.00 Uhr
13.30 bis 17.00 Uhr
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