Radon

Radon ist ein natürlicherweise im Boden vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht beim Zerfall von Uran, welches in Mineralien des Gesteins vorkommt, und kann mit Bodenluft aus dem Untergrund in Gebäude eindringen. Wird Radon eingeatmet, wirkt die Strahlung direkt auf das Lungengewebe und kann so Lungenkrebs verursachen. Das Risiko nimmt mit steigender Konzentration und Expositionsdauer zu.


Aktuelles

Grenzwert – Heute (2014) gilt in der Schweiz ein Grenzwert von 1000 Bq/m3 für Wohnräume. Die WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) empfiehlt den Staaten, eine möglichst tiefe Belastung mit Radon anzustreben und einen Grenzwert von 100, höchstens aber 300 Bq/m3 festzulegen. Vermutlich wird in der Schweiz künftig ein Richtwert von 300 Bq/m3 gelten.


Rubriken

  • Radon messen
    Die Radonkonzentration kann auf einfache und kostengünstige Weise mit einem Dosimeter gemessen werden. 
     
  • Massnahmen zum Schutz vor Radon
    Radon kann aus dem Untergrund in Gebäude eindringen, wenn die Bauhülle gegenüber der Bodenluft undicht ist, beispielsweise in Häusern mit Naturkellern.
      
  • Radon im Kanton Luzern
    Seit 1996 wurde im Kanton Luzern die Radonkonzentration in über 2'000 Wohnhäusern gemessen.
      
  • Risiken von Radon und vom Rauchen
    Anhand von bereits gemessenen Radonkonzentrationen lässt sich das Risiko für von Radon verursachten Lungenkrebs abschätzen.