Radon in Schulen und Kindergärten

Die Strahlenschutzverordnung verpflichtet den Kanton, ab Januar 2018 dafür zu sorgen, dass in Schulhäusern und Kindergärten die Radonbelastung gemessen wird. Dabei sind alle gemeindeeigenen, kantonalen wie auch privaten Schulen gemeint. Wird der Referenzwert überschritten ordnet der Kanton innert drei Jahren eine Sanierung an.

Die Eigentümer der Schulen werden von der Dienststelle uwe zu gegebener Zeit zu einer Messung aufgefordert. Es steht den Gemeinden offen nach Absprache mit uwe die Abklärung bereits vorher machen zu lassen. Dies kann sinnvoll sei, wenn Neu- oder Umbauprojekt anstehen.

Die Messung der Radonbelastung in Schulhäusern muss von einer anerkannten Messstelle durchgeführt werden. Eine erste Grobbeurteilung erfolgt mit Dosimetern. Bei Konzentrationen über dem Richtwert erfolgen weitere, genauere Messungen mit Messgeräten.