Bodenschutz beim Bauen

Beim Bauen werden oft grosse Kubaturen Boden ausgehoben, gelagert und später für Rekultivierungen wieder verwendet. Zudem werden Böden für Bauinstallationen, Pisten und Depots beansprucht. Wenn dabei sorgfältig mit dem Boden umgegangen wird, können Bodenschäden wie Verdichtungen minimiert und die Fruchtbarkeit der Böden erhalten bleiben.

Bodenschutzmassnahmen bei Bauprojekten

Die wichtigsten Grundsätze sind: Separate Behandlung von Ober- und Unterboden, Wiederverwendung von Boden und Arbeiten bei trockenen Bodenverhältnissen.
Die konkreten Massnahmen und Vorgehensweisen werden in verschiedenen Merkblättern, Richtlinien und Wegleitungen beschrieben (siehe auch weitere Informationen).
Für einen wirksamen Bodenschutz im Hochbau. Tipps und Richtlinien für die Planung (www.bodenschutz-lohnt-sich.ch)
Merkblatt "Umgang mit Boden"

Das Nomogramm zeigt, welche Maschinen (Gewicht, Flächendruck) bei welcher Bodenfeuchte eingesetzt werden können.
Tafel Nomogramm

Bodenkundliche Baubegleitung

Bei grösseren Bauprojekten soll, wenn natürlich gewachsener Boden betroffen ist, für Planung und Umsetzung der bodenrelevanten Arbeiten eine bodenkundliche Fachperson beigezogen werden.
Bodenkundliche Baubegleiter/innen BGS
Anforderungen an ein Pflichtenheft der bodenkundlichen Baubegleitung (Merkblatt des Cercle Sol NWCH)
Anforderungen an ein Bodenschutzkonzept (Merkblatt des Cercle Sol NWCH)

Golfanlagen und Weiherprojekte

Merkblatt "Bodenschutz beim Bau von Golfanlagen"
Checkliste zum Merkblatt "Bodenschutz beim Bau von Golfanlagen"
Checkliste "Bodenschutz bei Weiherprojekten"

Bodenverbesserung

Merkblatt "Bodenverbesserung"
Formulare (Meldeblatt Terrainveränderungen,  Abnahmeprotokolle)
Pflichtenheft für Rekultivierungsprojekte > 5000 m2
Recht auf Anrechnung neu geschaffener Fruchtfolgefläche - Musterfomular