Eine Revitalisierung verstärkt die natürlichen Funktionen eines Fliessgewässers und fördert insbesondere den Selbstreinigungsprozess, den natürlichen Stoffaustausch zwischen Wasser und Gewässersohle sowie die Vernetzung mit der Umgebung. Mit einer Revitalisierung werden auch Wanderhindernisse für Fische und aquatische Kleinlebewesen entfernt – z.B. Schwellen, Wehre und andere Bauwerke. Revitalisierte Gewässer können zur Erhaltung der kleinräumigen Schweizer Kulturlandschaft beitragen und diese mit der Naturlandschaft verbinden. Eine vielfältige Ufervegetation im jahreszeitlichen Wandel ist der Lebensraum von zahlreichen Lebewesen an Land und im Wasser. Ein naturnahes Fliessgewässer bietet aber auch Anwohnern die Möglichkeit zur Naherholung vor der Haustür.
Der Förndlibach ist ein Grundwasseraufstoss in Perlen (Gemeinde Buchrain) in der Ebene des Luzerner Reusstals. 2013 wurde der zuvor abschnittsweise eingedolte Bach offengelegt und in ein zum Teil aufgeweitetes Gerinne verlegt.
Das Gebiet Dönihus (Gemeinde Buttisholz) liegt genau zwischen Grosswangen und Nottwil. Vor der Revitalisierung 2014 war der Bach eingedolt.
Der Bach fliesst am Nordostufer des Sempachersees durch das Gemeindegebiet von Eich. 2013 wurde ein rund 500 m langer Abschnitt ausgedolt und verlegt.
Der Lettenbach fliesst westlich von Adligenswil Richtung Ebikon. 2013 wurde der Abschnitt entlang des Spazierwegs am Dorfrand revitalisiert.
Der Rickenbach quert das Dorf Rickenbach und wurde im Siedlungsgebiet 2008 so weit wie möglich ausgedolt.
Der Hürnbach fliesst zwischen Buchs und Dagmersellen im Luzerner Hürntal durch das Naturschutzgebiet Uffiker-Buchsermoos und wurde 2009 revitalisiert. Die Länge des aufgewerteten Abschnitts beträgt 1.8 km.
Der Krienbach verläuft zwischen Obernau und Kriens. 2007 wurde ein bis dahin stark verbauter Abschnitt von 1.5 km Länge revitalisiert.
Der Schlossbach fliesst nach dem Zusammenfluss mit dem Talackerbach weiter entlang der Schlundstrasse in Richtung Horw. 2012 wurde ein rund 1 km langer Abschnitt revitalisiert.
Der Wilibach fliesst von Neudorf kommend nach Beromünster, wo er im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens in die Wyna einmündet. 2011 wurde ein 400 m langer Abschnitt revitalisiert.
Der Mürgibach verläuft westlich von Neudorf, bevor er in die Wyna mündet. Im Zuge der Revitalisierung im Jahr 2002 wurde ein eingedoltes Teilstück offengelegt.
Der Strumpfbach verläuft am östlichen Dorfrand von Eschenbach entlang der Bahnlinie. 2002 wurde der Bach offengelegt und revitalisiert.