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Umwelt und Energie

Bodenfeuchtemessnetz

Das Bodenfeuchtemessnetz des Kantons Luzern wird seit 2010 betrieben und besteht aus aktuell sechs Messstationen. Die Stationen werden in den Regionen Sursee, Altbüron, Schüpfheim, Urswil, Emmen und Ruswil unterhalten. Mit Tensiometern wird anhand der Saugspannung die Bodenfeuchte in unterschiedlichen Tiefen gemessen. Zusätzlich werden an den Standorten auch die Bodentemperatur, der Niederschlag und der Bodenwassergehalt ermittelt. Mit diesen Daten lässt sich eine schnelle, erste Einschätzung machen, ob Bodenarbeiten bei Bauvorhaben oder das Befahren der Böden in der Landwirtschaft ohne schädliche Einwirkungen möglich sind. Je nach Bodenfeuchtigkeit können so auch entsprechende Massnahmen zum Bodenschutz getroffen werden. Weiter dienen die Messdaten dazu, das Verständnis für das Abtrocknungsverhalten des Bodens zu fördern. Die erhobenen Bodenfeuchteinformationen sind mit der Onlinekarte für alle Interessierten zugänglich.
Die Messungen sind standortspezifisch und dienen als Orientierungswerte. Ziel ist es, repräsentative Messungen für die fünf Grossregionen Voralpen, See-Reusstal, Hügelzone Mittelland, Flusstäler Nord und das Napfgebiet zur Verfügung zu stellen. Sie dienen als Orientierungswerte und stellen keinen Ersatz für lokale Tensiometer- und Niederschlagsmessungen auf oder neben der Baustelle bzw. dem Kulturland dar. 

Jahresbericht Bodenfeuchte

Seit 2024 werden die Bodenfeuchtemessdaten in einem jährlichen Kurzbericht zusammengefasst und publiziert. Die Berichte geben einen spannenden Einblick in den Jahresverlauf der Bodenfeuchte an allen Messstationen: Wie unterscheiden sich die Standorte in ihrem Abtrocknungsverhalten und wann sind die Böden speziell anfällig auf Bodenschäden, wie zum Beispiel der Verdichtung des Unterbodens?

2025: Jahresbericht Bodenfeuchte 2025
2024: Jahresbericht Bodenfeuchte 2024

Aktuelle Messwerte der Bodenfeuchtestationen

Die Onlinekarte Bodenfeuchte des Kantons Luzern liefert aktuelle Bodenfeuchtewerte