Kataster der belasteten Standorte (KbS)

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG) verpflichtet die Kantone, einen öffentlich zugänglichen Kataster der belasteten Standorte (KbS) zu führen. Im KbS sind ausschliesslich Standorte aufgeführt, bei welchen eine Belastung feststeht oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Die belasteten Standorte werden aufgeteilt in AblagerungsstandorteBetriebsstandorte, Unfallstandorte und Schiessanlagen. Der Kataster enthält zurzeit rund 900 Standorte.


Wozu dient der KbS?

Der Kataster der belasteten Standorte

  • gibt Auskunft über bestehende Belastungen des Untergrundes;
  • teilt die erfassten Standorte ein in unbedenkliche Standorte und solche, die weiter untersucht werden müssen;
  • dient als Planungsgrundlage für Behörden, Planungsbüros und Grundstückeigentümerinnen und -eigentümer bei anstehenden Vorhaben (wie Handänderungen, Bauten, Nutzungsänderungen);
  • informiert Betroffene wie Standortinhaberinnen, Bauherren, Grundstückhändler, Banken, Versicherungen und Nachbarn. Dies dient der objektiven Bewertung eines Grundstücks.

Kataster auf Bundesebene

Die folgenden Kataster werden von Bundesbehörden geführt: