Gesetzliche Grundlagen

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG) und die Verordnung über die nichtionisierenden Strahlen (NISV) legen die rechtlichen Anforderungen für Anlagen fest, welche nichtionisierende Strahlen aussenden.

Im USG, das seit 1. Januar 1985 in Kraft ist, sind neben Luftverunreinigungen, Lärm usw. auch nichtionisierende Strahlen als Einwirkungen bezeichnet, die so zu begrenzen sind, dass sie für den Menschen und die Umwelt weder schädlich noch lästig sind.

Die NISV, seit dem 1. Februar 2000 in Kraft, regelt den Schutz des Menschen vor elektromagnetischen Feldern in der Schweiz. Sie legt unter anderem den Zweck (Art. 1) und den Gültigkeitsbereich der Verordnung (Art. 2) fest, die vorsorgliche Emissionsbegrenzung (Art. 4), die Vorschriften für neue Anlagen (Art. 6), die Sanierungspflicht (Art. 7), die Geltung der Immissionsgrenzwerte (Art. 13) und die Beurteilung der Immissionen durch die Behörde (Art. 15).

 
Grenzwerte

Immissionsgrenzwerte legen die maximale Feldstärke an den Orten fest, wo sich Menschen aufhalten können. Diese Grenzwerte sind international abgestimmt und kommen insbesondere in Europa zur Anwendung.
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Zusätzlich hat der Bundesrat im Sinne der Vorsorge einen zweiten Wert, den Anlagegrenzwert festgelegt, der zehnmal tiefer ist als der Immissionsgrenzwert.
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