Klima

Ausgetrockneter_Boden

Ausgetrockneter Boden.

Der von Menschen verursachte Ausstoss von Treibhausgasen verändert das Klimasystem der Erde und führt zu einem weltweiten Temperaturanstieg. Auch der Kanton Luzern ist in verschiedenen Bereichen mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert, etwa durch das vermehrte Auftreten von witterungsbedingten Extremereignissen wie Hochwasser, Trockenheit oder Stürmen, durch Hitzeperioden im Sommer und durch das Ansteigen der Schneegrenze im Winter.

Der Hauptgrund für den Klimawandel ist die Zunahme von Treibhausgasen (z.B. Kohlendioxid CO2, Methan) in der Erdatmosphäre. CO2 entsteht durch die Verbrennung fossiler Energieträger, Methan unter anderem in der Landwirtschaft oder bei auftauenden Permafrostböden. Der seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1864 gemessene Temperaturanstieg beträgt weltweit 1 °C, in der Schweiz sogar bereits 2 °C. Selbst bei einer starken Reduktion der CO2-Emissionen ist mit einer weiteren Temperaturerhöhung zu rechnen.

Internationale, nationale und kantonale Klimapolitik

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung und geht somit alle an. Internationale, nationale und kantonale Klimapolitik ist nötig, um die international vereinbarten Klimaschutzziele erreichen zu können. Mit dem Übereinkommen von Paris hat sich die Staatengemeinschaft 2015 das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1.5 °C zu begrenzen. In der Schweiz wird infolge des Klimaabkommens von Paris das CO2-Gesetz für den Zeitraum 2021 bis 2030 totalrevidiert.

Als Reaktion auf den Klimawandel ist eine Doppelstrategie gefragt: Durch die Verminderung des Ausstosses von Treibhausgasen, insbesondere von CO2, kann Einfluss auf das Ausmass des Klimawandels genommen werden. Gleichzeitig sind auch Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu treffen. Derzeit befassen sich im Kanton Luzern verschiedene Dienststellen mit dem Klimaschutz und der Klimaadaption.